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Gegründet in Berlin am 4. November 1809

Karl Lepsius


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Lepsius, Karl Richard (1810-1884)

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Ägyptologe und Linguist, einer der bedeutendsten Ägyptologen des 19.Jahrhunderts und einer der Begründer dieser Disziplin. Lepsius wurde 1842 Professor in Berlin und leitete im selben Jahr eine unter der Schirmherrschaft Friedrich WilhelmsIV. stehende Expedition nach Ägypten. Zwischen 1842 und 1846 erforschte er das Nildelta und kam bis in den Sudan. Bei einer zweiten Expedition zur geographischen Bestimmung des Nildeltas (1866) entdeckte Lepsius eine Tafel mit hieroglyphischen und demotischen Schriftzeichen, die für die Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen äußerst wertvoll war. 1873 wurde Lepsius Oberbibliothekar der Königlichen Bibliothek zu Berlin, wo er am 10.Juli 1884 starb. Zu seinen Schriften zählen Briefe aus Aegypten, Aethiopien und der Halbinsel des Sinai (1852) sowie das Königsbuch der alten Aegypter (1858). Außerdem gab er 1842 das Todtenbuch der Aegypter heraus, schuf ein Alphabet für Sprachen ohne Schrift (Das allgemeine Linguistische Alphabet, 1855) und schrieb die Nubische Grammatik (1880).

  • http://www.fwkc.com/encyclopedia/low/articles/l/l015000690f.html
  • http://www.cur-archamps.fr/2terres/legypte/texte/lepsius.htm
  • http://kv5.com/html/lepsius.html
  • http://www.khm.at/static/page367.html
  • http://web.soi.city.ac.uk/~asp/v2/authors/authorfiles/LEPSIUS,Richard.html

    Grab: Kirchhof der Domkirchengemeine, Müllerstraße 72-73


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    Letzte Änderung: 26.03.2003
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