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Gegründet in Berlin am 4. November 1809

Graf Neidhardt von Gneisenau


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Gneisenau, August Wilhelm Anton, Graf Neidhardt von (1760-1831)

Preußischer Offizier und Heeresreformer. Gneisenau wurde in Schildau (Sachsen) geboren. Nach kurzem Studium an der Universität Erfurt trat er in die österreichische, 1780 in die ansbach-bayreuthische Armee ein, mit der er auf der Seite Großbritanniens am Nordamerikanischen Unabhängigkeitskrieg teilnahm (1782-1783). 1785 trat er als Offizier in preußische Dienste ein, war an der Schlacht von Jena (1806) beteiligt, erhielt 1807 das Kommando über die Festung Kolberg, die er mit Erfolg gegen Napoleon verteidigte. Zwischen 1807 und 1809 setzte er zusammen mit General Gerhard von Scharnhorst die preußische Heeresreform durch. Er initiierte die Errichtung einer Kriegsschule, forderte die rechtliche Gleichstellung von Offizieren und Soldaten sowie die Abschaffung veralteter Disziplinarverordnungen, z.B. der Prügelstrafe, trat für die allgemeine Wehrpflicht ein und trug somit entscheidend zur Humanisierung des Militärdienstes und zur Steigerung der Effizienz des preußischen Heeres bei. Ab 1811 warb er für einen Befreiungskrieg gegen Napoleon. Als Generalquartiermeister unter Generalfeldmarschall Blücher hatte er entscheidenden Anteil an der Planung zur Völkerschlacht bei Leipzig (1813) und war zwei Jahre später als Stratege maßgeblich an dem endgültigen Sieg über Napoleon in der Schlacht von Waterloo beteiligt (1815). Gneisenau wurde 1818 Gouverneur von Berlin und 1825 zum Feldmarschall ernannt.
  • http://www.toppoint.de/~cethegus/personen/g/gneisenau.html
  • http://www.fwkc.com/encyclopedia/low/articles/g/g010000262f.html
  • http://www.kreuzberg.de/geschich/dokument/kultur/gnesenau.htm

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    Letzte Änderung: 20.03.2003
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