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Gegründet in Berlin am 4. November 1809

Karl Müllenhoff


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Müllenhoff, Karl (1818-1884)

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Müllenhoff war einer der vielen bekannten Gelehrten, die sich an der Berliner Universität im Rahmen der reinen germanischen Forschung und Lehre dem germanisch-nordischen Altertum verschrieben hatten. Nach einem Studium in Kiel, Leipzig und Berlin wurde Müllenhoff 1858 als ordentlicher Professor an die Berliner Universität berufen. Bekannt sind vor allem seine zahlreichen Publikationen.

Kleinere Schrr. (= KS). I zur dt. Philologie. Hrsg. von Karl Müllenhoff, Berlin 1876 (= Nachdr. Berlin/New York 1974)
Karl Müllenhoff, Zur Gesch. der Nibelunge Not, Braunschweig 1855
ALTDEUTSCHE SPRACHPROBEN, Herausgegeben von Karl Müllenhoff. 5. Aufl. Berlin 1963 (= Berlin 1885, besorgt von Max Roediger). VIII/150 S. Leinen. ISBN 3-296-16800-1
Die Werke Jacob Grimms

  • Bd. 1-8,2: Kleinere Schriften. Nach der Ausgabe von Karl Müllenhoff und Eduard Ippel neu herausgegeben und mit einem Vorwort versehen von Otfrid Ehrismann. --- Band 1 - 8,1: Berlin und Gütersloh 1864-90. (Bd. 1 in der 2. Aufl. von 1879). Reprint: Hildesheim 1991. LXVIII/3947 S. mit 2 Tafeln. --- Bd. 8,2: Nachträge. Hildesheim 1992.
  • Bd. 15-16: Geschichte der deutschen Sprache. Neu herausgegeben von Elisabeth Feldbusch und Rolf Müller. 4. Auflage herausgegeben von Hermann Grimm (mit Nachträgen von Karl Müllenhoff.) Leipzig 1880. 2 Bände. XIV/726 S.
  • Bd. 36: Die Deutsche Heldensage. 2 Bände. Nach der Ausgabe von Reinhold Steig, Karl Müllenhoff und Oskar Jänicke neu herausgegeben von Otfrid Ehrismann. 3. Aufl. Göttingen 1889. Reprint: Hildesheim 1998. 596 S. Leinen. ISBN 3-487-09815-6 Je Bd./each vol. Beigebunden sind: Karl Müllenhoff - Oskar Jänicke, Zeugnisse und Excurse zur Deutschen Heldensage (In: Zeitschrift für Deutsches Altertum, 12, 15; 1865 und 1872.); Wilhelm Grimm - Karl Lachmann, Briefwechsel über das Niebelungenlied. 57 S. (In: Zeitschrift für Deutsche Philologie, 2, 1870.)

    Verweise auf Müllenhoff:
    Glossar des Plattdeutschen (vereinfacht nach Karl Müllenhoff 1854)
    http://gutenberg.informatik.uni-hamburg.de/groth/glossar/glossara.htm
    http://gutenberg.aol.de/groth/glossar/glossara.htm

    Professor Karl Ernst Laages neues Buch:
    Ein Blick über "Theodor Storms" Schulter !
    Obwohl Sylt fast vor Husums Haustür liegt, besucht Storm erst siebzigjährig auf Einladung des Strandbad Besitzers die Insel. Er unterbricht dafür im Sommer 1887 seine Arbeit am Schimmelreiter und nutzt die Gelegenheit, sich von seiner schweren Krankheit einwenig zu erholen. Es wird seine letzte Reise. Storms Interesse für Sylt beginnt im Jahre 1845. Mit Müllenhoff und Mommsen sammelt er nach Grimmschen Vorbild die sogenannte Volkspoesie.
    http://www.abc-sylt.ch/wobu16_98/storm.htm

    Ein echter Däne - In memoriam Julius Hoffory
    Vor einhundert Jahren starb der erste Professor für nordische Philologie an der Berliner Universität, der dänische Wissenschaftler Dr. Julius Hoffory (1855-1897), nur 47 Jahre alt, an einer unheilbaren Krankheit. Der am 9. Februar 1855 geborene Gelehrte, der aus Aarhus stammte, trat sein Lehramt im Wintersemester 1883 in Berlin an und gehörte neben Edward Schröder und Max Roediger zu den ersten Lehrern des bald darauf begründeten Germanischen Seminars. Hoffory hielt seine Übungen im "mäßig großen Zimmer" in der Dorotheenstraße 5-6 ab, wo als Grundstock für skandinavische Studien lediglich die Müllenhoffsche Bibliothek zur Verfügung stand. Der Bestand an nordischen Werken war nach Auskunft von Andreas Heusler, der zu Hofforys Studenten zählte, sehr bescheiden. Die Isländersagas waren nur unvollständig vorhanden, und auch von den nordischen Rechtsbüchern fehlte manches. Moderne Literatur hatte Müllenhoff kaum besessen, und aus der Leere "stachen nur die schmukken Halblederbände des Finnlandschweden Runeberg" heraus.
    http://www.hu-berlin.de/presse/humboldt/num_797/10.html


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    Letzte Änderung: 27.03.2003
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